Rechtsgrundlagen

Ambulant Betreutes Wohnen

Das Recht der Eingliederungshilfe wurde durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) in weiten Teilen zum 01. Januar 2020 neu geregelt

  • Leistungen der Eingliederungshilfe sind abhängig vom Einkommen und Vermögen
  • Entscheidend ist das Einkommen und Vermögen des Antragsstellers, das Partnereinkommen und -vermögen wird nicht mehr herangezogen
  • Übersteigt ihr Vermögen die Grenzen von aktuell € 50.000,–, muss der übersteigende Betrag zuerst eingesetzt werden.
  • Unterhaltsbeiträge wurden zum 01. Januar 2020 vollständig gestrichen

Beantragung:

Für die Hilfeplanung ist die Stadt- oder Landkreisverwaltung (Amt für besondere Hilfen, Sozialamt) zuständig.

Bei einer vollstationären Akutbehandlung in einer psychiatrischen Klinik kann der Kliniksozialdienst bie der Beantragung unterstützen. Ansonsten können ambulant begleitende Dienste, in der Regel der Sozialpsychiatrische Dienst, bei der Antragsstellung unterstützen.
Die Beantragung kann auch, falls vorhanden, die Gesetzliche Betreuung übernehmen.