ausgelagerter Werkstattplatz

Der ausgelagerte WfbM-Platz (Werkstatt für behinderte Menschen)

Was bieten wir an?

In der Tagestätte Kirchheim kann im Rahmen eines WfbM-Platzes gearbeitet werden: diese Personen sind fest angestellt, haben einen Werkstattvertrag, feste Arbeitszeiten, einen festen Lohn und sind renten-, kranken- und pflegeversichert. Da die Tagesstätte jedoch keine anerkannte WfbM ist, kann sie die Menschen nicht selber anmelden, sondern diese müssen bei einer anerkannten Werkstatt angemeldet sein.

Die Arbeiten (Montage, Löten, Kochen, Hauswirtschaft - je nach aktuellem Bedarf sind z.B. auch Kleinreparaturen oder Bürohilfsarbeiten möglich) werden in der Tagesstätte erbracht, deshalb ist der Platz „ausgelagert“.

Leider kann der Berufsbildungsbereich nicht in der Tagesstätte absolviert werden. Wer jedoch eine Kostenzusage für den Arbeitsbereich hat oder bereits im Arbeitsbereich einer Werkstatt arbeitet, hat im Rahmen des Wunsch- und Wahlrechts die Möglichkeit, in der Tagesstätte zu arbeiten.

Für wen eignet sich der ausgelagerte WfbM-Platz besonders?

Psychisch erkrankte Menschen

  • für die es schwierig ist, sich in eine größere Werkstatt einzufügen (in der Tagesstätte herrscht eine familiäre Atmosphäre mit selten mehr als 20 Personen)
  • die Schwierigkeiten mit dem Geräuschpegel einer Werkstatt haben, oder sehr kleine Arbeitsgruppen benötigen (in einem separaten Raum der Tagesstätte ist das Arbeiten für 1-4 Personen möglich)
  • die sehr konstante Bezugspersonen brauchen (in der Tagesstätte gibt es nur zwei Anleiter)
  • die in Kirchheim leben und Schwierigkeiten haben, in eine Werkstatt zu kommen (z.B. Angst vor öffentlichen Verkehrsmitteln)
  • die in ihrer jetzigen Werkstatt Probleme haben und einen Neuanfang versuchen möchten

  • Interessenten können sich gerne in der Tagesstätte melden – auch Hospitationen oder ein Praktikum sind möglich.